Medium Rectangle, Leaderboard, Skyscraper: die Klassiker
Das Medium Rectangle mit 300×250 Pixeln ist das meistgebuchte Displayformat überhaupt. Es passt sowohl in die Sidebar als auch mitten in den Textfluss eines Artikels, wird auf Desktop und Mobilgeräten ausgespielt und ist bei praktisch jedem Publisher verfügbar. Wenn du nur ein einziges Banner produzieren könntest, wäre es dieses. Sein größerer Verwandter ist das Large Rectangle 336×280, das im gleichen Umfeld läuft und etwas mehr Platz für Text bietet.
Das Leaderboard 728×90 sitzt oben auf der Seite, meist direkt unter oder über der Navigation. Es ist sehr breit und flach, also nur für eine Zeile Headline plus Button geeignet — Sublines gehen hier fast immer verloren. Größere Varianten desselben Prinzips sind das Billboard 970×250 und das Super Leaderboard 970×90, dazu im deutschsprachigen Raum das Panorama 980×120.
Als Skyscraper Banner bezeichnet man die schmalen, hohen Sidebar-Formate. Der Wide Skyscraper 160×600 hat den klassischen 120×600 weitgehend abgelöst, weil er mehr Fläche für Logo, Motiv und Button bietet. Beide bleiben beim Scrollen lange im Sichtfeld und erreichen deshalb gute Viewability-Werte. Das Half Page 300×600 ist die Steigerung davon: doppelt so breit, entsprechend teurer, aber mit Abstand das auffälligste Sidebar-Format.
Dateigröße und Dateiformat
Für Bildanzeigen in Display-Netzwerken gilt in der Regel eine Obergrenze von 150 KB pro Datei; Google Ads lehnt größere Dateien ab. Responsive Assets in Google Ads dürfen deutlich größer sein, soziale Netzwerke sind ebenfalls großzügiger, Newsletter-Bilder sollten aus Ladezeitgründen klein bleiben.
PNG eignet sich für Motive mit Flächen, Logos und Text, JPG für fotografische Inhalte. GIF ist nur für einfache Animationen sinnvoll, WebP und SVG werden von vielen Werbesystemen und Mail-Clients nicht angenommen. myfeedr liefert deshalb PNG und JPG — für jedes Format beide Varianten, dazu eine Fassung in doppelter Auflösung für Retina-Displays.
Seitenverhältnisse statt Pixel denken
Viele Formate teilen ein Seitenverhältnis: 300×250 und 336×280 sind beide etwa 6:5, 728×90 und 970×90 beide sehr breit, 1080×1920 und 960×1200 beide hoch. Wer ein Motiv pro Verhältnis komponiert, kann es in mehrere Größen setzen — genau das macht myfeedr automatisch: Es unterscheidet gestapelte, kompakte und streifenförmige Layouts und berechnet Schriftgrößen aus Box und Textlänge, damit nichts abgeschnitten wird.
Praktisch heißt das für dich: Du entscheidest einmal über Headline, Farbe, Produkt und Bildausschnitt, und die Umsetzung in alle 38 Bannergrößen passiert in einem Durchlauf. Ändert sich der Aktionstext, wird das ganze Set neu gesetzt statt Datei für Datei nachgepflegt.
Wenn du ein Verhältnis in konkrete Pixel umrechnen willst oder wissen möchtest, auf welche Standardgröße es fällt, nimmt dir der Seitenverhältnis-Rechner von imagenimble das Rechnen ab.
Häufige Fragen
- Wie viele Bannergrößen brauche ich mindestens?
- Fünf Display-Formate decken die gängigen Platzierungen grob ab, zehn erschließen praktisch das gesamte Standardinventar. Für Social Media kommen Quadrat, Hochformat und Story dazu, für Newsletter Header und Kachel.
- Welche Bannergröße funktioniert am besten?
- Nach Verfügbarkeit und Wirkung liegt das Medium Rectangle 300×250 vorn, gefolgt vom Half Page 300×600 und dem Leaderboard 728×90. Auf Mobilgeräten sind 320×50 und 320×100 unverzichtbar.
- Was ist der Unterschied zwischen Bildanzeige und responsivem Asset?
- Eine Bildanzeige ist ein fertiges Motiv in fester Größe. Ein responsives Asset ist ein Bild ohne Text, das Google Ads mit eigenen Texten kombiniert und automatisch an den Werbeplatz anpasst. myfeedr erzeugt die Bildanzeigen in allen Standardgrößen; für die textfreien Assets steuerst du eigenes Bildmaterial bei.
- Welche Bannergrößen gibt es speziell in Deutschland?
- Neben den IAB-Formaten sind hierzulande Panorama 980×120 und das Wallpaper aus 800×250 oben und 160×600 rechts verbreitet — beide sind im Display-Paket enthalten.
- Kann ich einzelne Formate kaufen?
- Nein, myfeedr verkauft Sets. Das kleinste bündelt die vier meistgenutzten Größen, die größeren enthalten alle Display- und Google-Ads-Formate, Social Media und Newsletter.
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